Verglasen - aber wie?

Mit der Wahl der Verglasung entscheiden Sie über den Energiegewinn, den Sie mit ihrem geplanten Wintergarten erzielen können. Da ca. 85% des Wintergarten aus Glas besteht, ist die sorgfältige Auswahl äusserst wichtig. Zwei Eigenschaften des verwendeten Materials sind entscheidend:

Sie bestimmt, wie viel Prozent der während einer Zeiteinheit auftreffenden Sonnenstrahlen durch das Glas ins Innere des Wintergartens gelangen (sog. G-Wert).

Sie bestimmt, wie gross die Wärmemenge ist, die durch 1m² Glasfläche bei 1°Kelvin Temperaturunterschied durch das Glas nach aussen gelangen kann (sog. U-Wert).

Aus der Kombination beider Werte lässt sich für jedes Glas eine Energiebilanz erstellen. Sie fällt z.B. für einfaches Fensterglas relativ ungünstig aus, obwohl es den besten G-Wert aufweist: Die Lichtdurchlässigkeit ist sehr hoch, die Wärmedurchlässigkeit aber auch...

Deshalb empfiehlt Thermogreen ein Glas mit möglichst günstiger Energiebilanz, das heisst:

Möglichst kleiner U-Wert bei möglichst grossem G-Wert.

Übrigens, für Wohn-Wintergärten ist ein U-Wert von mindestens 1,10 W/m²K vorgeschrieben.

Strahlungsbilanzen (Beispiele):

G-Wert
(%)
U-Wert
(W/m² K)
Einfachglas
88
5,70
Isolierglas
79
3,0
Wärmeschutzglas
62
1,10
Sonnenschutzglas
52-21
3.0 – 1,10
Stegdoppelplatten
79
2,90

Materialwahl des Glases

Glas macht den Wintergarten erst zu dem was er sein soll.
Einfachverglasungen sind gut für unbeheizte Objekte mit wenig Anspruch auf Wärmedämmung. Soll der Wintergarten auch in der kalten Jahreszeit genutzt werden, kommen nur Wärmeschutzgläser in Betracht. Die Glastechnologie ist jedoch in dauernder Entwicklung. Moderne Isolierverglasungen erreichen heute Werte, die einer isolierten Wand nahe kommen.

Was ist weiter zu beachten

Weitere Möglichkeiten

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